"Büchsenravioli eroberten in den 1950er Jahren die Schweizer Küche. Und sie erfreuen sich bis heute grosser Beliebtheit – unappetitlichen Enthüllungen zum Trotz."

"Büchsenravioli, die älteste Komplettmahlzeit der hiesigen Nahrungsmittelindustrie, sind leicht runterzukriegen. Und nicht unterzukriegen. Sie trotzen den notorischen Attacken von Besseressern und Konsumentenschützern, sogar die legendäre «Kassensturz»-Sendung, die 1978 ihre Fleischfüllung auseinandernahm und an den Pranger stellte, dämpfte die Nachfrage nur kurz. «Der Trend geht zwar eindeutig in Richtung Frische», sagt Jürgen Hilti. «Trotzdem ist der Absatz von Dosenravioli erstaunlich stabil, in letzter Zeit sogar wieder leicht wachsend.» Jährlich vertilgen die Schweizer 4900 Tonnen Büchsenravioli, das ist fast eine Büchse pro Kopf der Bevölkerung."  NZZ Folio, Dezember 2009

Nostalgische Gefühle haben uns zum Kauf  von Büchsenravioli gebracht. Und zack, die Ravioli in die Pfanne und geniessen wie damals. Ein bisschen Parmesan darüber und los geht's. Oh Gott, "gruusig". Schmecken süsslich und nach Industriewürze. Nie wieder!